31.01.2026 Da Nang, Vietnam

Einlauf war so gegen 9.00 Uhr. Wir haben über Vietnam Dreams einen Ausflug nach Hoi An (UNESCO Weltkulturerbe Stadt ) gebucht. Eine kleine Stadt mit vielen Lampions Geschäften und historischen Holzbauten. 

Wir wurden pünktlich am Hafen um 9.15 Uhr abgeholt. Wir waren 17 Personen in einem großen Bus. Vietnam Dreams, bzw. Christian Schink bewirbt seine Touren im Internet mit kleinen Gruppen und deutschsprachigen Reiseleiter. Was nur zum Teil stimmt. Es hatte an diesem Tag soviele Buchungen von Aida Gästen, dass es 10 Gruppen mit jeweils 16-20 Personen gab. Der Reiseleiter sprach deutsch, war uns aber nicht so sympathisch.

Also fuhren insgesamt ca. 160 Personen mit Vietnam Dreams und alle kamen zur gleichen Zeit an. Erster Stopp, die Marmorberge außerhalb der Stadt. Fahrt durch die Stadt dauerte ca. 1 Stunde. Und dann standen da sehr sehr viele Busse. Natürlich auch von Aida und es waren sehr sehr viele Chinesen dort. Der Reiseleiter erklärte uns, dass Vietnam für die Chinesen ein günstiges Reiseland ist und immer mehr kommen. Auch viele Russen machen hier Urlaub. 

Nachdem wir eine Toilette gefunden hatten, mussten wir noch einmal 1 Stunde am Lift anstehen und das in der Sonne bei fast 30 Grad. Ich wollte eigentlich gar nicht zu den Marmor Bergen, weil wir schon mal 2017 dort waren. Damals war es nicht so voll.  Aber dieser Ausflug wurde nur in Kombination angeboten. Hoi An gab es nicht ohne Marmor Berge. Mit dem Lift oben angekommen hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Auf dem Berg gibt es einen Tempel und eine Höhle mit dem großen Buddha. Aber der Weg dorthin ist sehr schlecht. Da muss man schon kraxeln können. Deshalb haben wir uns nur den Tempel und die Figuren aus Marmor angesehen. 

Um 12.00 Uhr ging es wieder zum Bus und wir fuhren nach Hoi An. Der Bus kommt nicht in die Stadt, deshalb mussten wir in Golfcars umsteigen. Zuerst ging es zum Mittagessen in ein kleine Restaurant mit 50 anderen Gästen von Vietnam Dreams. 

Dann startete der Spaziergang durch Hoi An. Wobei Spaziergang nicht richtig ist, unser Reiseleiter legte ein Tempo vor, dass wir kaum mitkamen. Wir wollten ja auch mal Foto machen und dann musste man aufpassen, dass man ihn nicht verliert. Das Städtchen ist wirklich sehr schön und es gibt viele schöne Fotomotive. Allerdings muss man sehr aufpassen, dass man nicht hinfällt. Die Straßen sind eigentlich nur für Fußgänger, aber die Moped und Ricksha Fahrer fahren ohne Rücksicht auf Verluste. 

Zuerst besichtigten wir den chinesischen Tempel und dann ging es weiter zur japanischen Brücke. Alles aus Holz und mit vielen Stolperfallen. Und dann bin ich so eine blöde Holzkante gefallen und konnte nicht mehr weiterlaufen. Mein Knie wurde sofort ganz dick und das Handgelenk tat sehr doll weh. Der Reiseleiter musste seine Tour fortsetzen. Wir haben nur noch nach dem Treffpunkt für die Rückfahrt gefragt und sind dann alleine in ein Restaurant. Er ist mit der Gruppe weitergelaufen. Im Restaurant hab ich erstmal um Eis gebeten. Damit hab ich mein Knie und Handgelenk gekühlt. Bis 17.00 Uhr mussten wir dann die Zeit überbrücken, denn viel rumlaufen konnte ich nicht mehr. Ein paar schöne Fotos sind doch noch entstanden. 

Als die Gruppe endlich um 17.00 Uhr am Treffpunkt war, mussten wir nochmal durch den ganzen Ort laufen. Die Golfcars kamen und kamen nicht. Wir haben sehr lange gewartet bis wir endlich abgeholt wurden und zum Busparkplatz gebracht wurden. Auch der Bus war nicht da. Also nochmal warten. Es war nur gut, dass die Liegezeit bis 22.00 Uhr war. Sonst wäre es knapp geworden und bei einem privat gebuchten Ausflug wartet der Kapitän nicht. Auf dem Rückweg hielten wir noch an der Drachenbrücke in Da Nang und Gerhard hat noch schöne Fotos gemacht. Ich bin nicht mehr ausgestiegen. Um 19.00 Uhr waren wir endlich zurück an Bord. 

Fazit, bei Vietnam Dreams würde ich keinen Ausflug mehr buchen. Überhaupt hat uns Vietnam am wenigsten gefallen. Ich Gegensatz zu allen anderen Ländern in Asien war alles sehr hektisch und weniger gastfreundlich.