23.01.2026 Keelung / Taipeh, Taiwan

Um 7.00 Uhr kommen wir im Hafen von Keelung in Taiwan an. Wir sind sofort nach der Freigabe um 8.00 Uhr runter vom Schiff. Nach der Passkontrolle im Hafenterminal und Begrüßung durch eine Tanztruppe sind wir mit einem Taxi nach Taipeh zu Kristin ins Hotel gefahren. Da die Taxifahrer kein Englisch sprechen, muss man vorher mit einem Übersetzer den Preis (40 Dollar ) aushandeln und ihm auch die Adresse nennen, wo man hin möchte. Der übersetzt das dann für den Taxifahrer. Nach gut einer Stunde Fahrzeit über die Autobahn und Tunnel kamen wir in Taipeh an der richtigen Adresse an. 

Man kann auch mir dem Zug nach Taipeh fahren. Das haben wir auf dem Rückweg gemacht. Da wir aber das am ersten Tag noch nicht so genau wussten, wie es funktioniert, sind wir mit dem Taxi gefahren und der Preis war ja auch für die 30 km ok. Es dauerte nur solange, weil im Tunnel Baustelle und somit ein langer Stau war. 

Um 9.30 Uhr waren wir dann endlich im Hotel angekommen. Kristin stand schon vor dem Eingang. Wir sind dann erst einmal ins Hotelzimmer hoch gefahren. Der Blick aus dem Fenster war phantastisch mit direktem Blick auf den Taipei 101 (508 Meter hoch). Bei seiner Fertigstellung im Jahr 2004, war das Gebäude das höchste der Welt. 

Nachdem wir im Hotel noch eine Kleinigkeit gegessen haben, sind wir los gezogen, um die Stadt zu erkunden. Die Sonne schien, aber es war doch recht frisch, ca. 15 Grad. 
Wir sind vom Hotel durch die schöne Fußgängerzone zum Turm Taipei 101 gelaufen. Überall gab es schöne Deko für das chinesische Neujahrsfest mit dem roten Feuerpferd. 
Im Turm bzw der Mall unter dem Turm gibt es viele teure Geschäfte, wie Tiffany, Gucci usw. 

Kristin hatte im Café in der 88. Etage einen Tisch bestellt. Wenn man auf die Aussichtsplattform im 89. Stock möchte, muss man für 30 Dollar  pro Person Tickets kaufen. Das wären für drei 90 Dollar gewesen. 
Im Café kostet die Reservierung nichts. Für Kaffee und Kuchen haben wir zu dritt, dann ca. 30 Dollar bezahlt und hatten die gleiche Aussicht. Gott sei Dank hatten wir Sonne und kein Nebel. Die Aussicht ist überwältigend wenn man sieht, wie groß die Stadt ist. 

Nachdem wir wieder unten waren, war es schon 15.00 Uhr. Kristin hat dann über die Uber App ein Auto bestellt und wir sind quer durch Taipeh zum Datong Viertel gefahren. Das ist wie Chinatown. Viele kleine Händler. Ein Gewusel und trotz Fußgängerzone fahren Mopeds durch. Es gibt Tempel und viel Interessantes zu entdecken. 

Wir sind nicht allzu lange geblieben, weil wir ja abends noch etwas Tolles vorhatten. 
Also wieder ein Uber bestellt und zurück ins Hotel. Nachdem wir uns umgezogen haben, sind wir mit Kristin zu Fuß in ein Restaurant ganz oben in einem anderen Hotel zum Peking Ente Essen gegangen. Das ist kein normales Abendessen, das ist ein Erlebnis. Die knusprig gebratene Ente wird am Tisch tranchiert und in kleine Stücke geschnitten. Dazu gibt es leckere Soßen, Beilagen und Suppe. Es schmeckt alles wundervoll und sehr sehr lecker. 

Danach noch ein Spaziergang durch das schön beleuchtete Taipeh und dann ab ins Hotel zum schlafen. Nicht ohne nochmals den schön beleuchteten Turm zu fotografieren, auf dem ganz groß GO ALEX stand. Denn am nächsten Tag wollte der Amerikaner Alex Honnold den Taipei 101 hinaufklettern ohne Sicherung. Das sollte live auf Netflix übertragen werden. Die Kameras waren aufgebaut und auch die Seile für die Kameras führten am Turm hoch.