17.12.2025 Los Angeles, USA

Los Angeles, morgens leider im Nebel. Wir haben einen privaten Ausflug bei Abenteuer LA, Jörg Herrmann gebucht. Jörg hatte soviel Anmeldungen, so dass er zwei Gruppen hatte. Wir hatten Glück und bekamen Michael als Guide zugeteilt. Er lebt seit 30 Jahren in LA und ist ein wandelndes Lexikon. Er hatte auch eine Firma, die Touren oder auch ganz was individuelles für zwei Personen angeboten hat. Zum Beispiel von LA nach Las Vegas.

Wir sind pünktlich um 9.00 Uhr von Michael am Terminal abgeholt worden in einem kleinen Bus von Ford, der war sehr groß und bequem. Das war auch gut so, denn aus den geplanten 8 Stunden wurden 11 Stunden. Michael hat uns an jedem Stopp genug Zeit gegeben. Der Verkehr in LA ist ja Wahnsinn. Trotz zum Teil 16 Spuren gibt es immer Stau, weil es so wenig öffentliche Verkehrsmittel gibt. Hier hat jeder ein Auto und die Entfernungen innerhalb der Stadt sind 50 und mehr km. Die Stadt hat offiziell 22 Millionen Einwohner, ohne
die 75000 Obdachlosen. Wir haben nur am letzten Stopp viele Homeless gesehen. 

Unser erster Stopp war Venice Beach. Dort sind viele Ferienwohnungen. Viele wohnen dort aber immer. Es sind zum Teil ganz einfache Holzhäuser mit einfacher dünner Fensterverglasung. Aber die Monatsmiete beträgt für 30 qm 2000 – 3000 Dollar. Wenn man das ganze Haus mietet, muss man ca. 20000 Dollar im Monat bezahlen. 
Da fragt man sich, wer sich das leisten kann. Er sagte, das man als Polizist schon 200.000 -300.000 Dollar im Jahr verdient. Das ist auch ein Grund, weshalb es soviel Obdachlose gibt. Man muss zum Teil zwei Jobs haben, um die Miete bezahlen zu können.

Venice Beach ist auch der Ort wo Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone am Muscle Beach trainierten. Der Strand ist groß, breit, lang und schön zum Surfen. Es gibt viele Restaurants und sehr viele Souvenir Läden. Aber es sieht alles ein bisschen heruntergekommen aus, so als wenn die besten Jahre vorbei sind. 

Der zweite Stopp war Santa Monica. Endlich kam die Sonne raus und es wurde wärmer. Im Gegensatz zu Venice Beach, das ein Stadtteil von LA ist, ist Santa Monica eine eigene Stadt ist und der größte Unterschied war, dass Santa Monica sehr viel schöner und sauberer ist. Hier endet die Route 66 und der Strand ist noch breiter, nämlich 200 Meter und sehr lang. Der feine Sand  wird jede  Morgen gesäubert und geharkt. Santa Monica macht einen sehr gepflegten Eindruck. Schöne Hotels und Restaurants und Shops. 

Es gibt außerdem den langen und breiten Santa Monica Pier. Darauf befinden sich Karussells und ein Riesenrad. Viele Souvenir Läden und Restaurants. Wir hatten genug Zeit und sind bis ganz nach vorne gelaufen und langsam wieder zurück. Zwischendurch haben wir noch zwei junge Männer aus Deutschland getroffen, die dort Urlaub machen und sie sagen ihnen gefällt es auch sehr gut dort. Bis auf die Preise, die man fürs Essen bezahlen muss. Ja hier kostet ein Burger schon mal 15 – 20 Dollar und ein Bier 8-9 Dollar plus Tax (Mehrwertsteuer) und plus Trinkgeld ( immer so zwischen 20 – 25 % vom Gesamtpreis)

Danach fuhren wir über den Sunset Boulevard nach Beverly Hills unser dritter Stopp. 
Michael meinte der beste Toiletten Stopp ist das Beverly Hills Hotel. Sowas haben wir ja noch gar nicht gesehen. Das Plaza Hotel in New York ist schon toll, aber dieses Hotel ist ja der Wahnsinn. In diesem Hotel wurde Pretty Women gedreht. Es ist wirklich sehr schön außen und innen. Siehe Fotos.

Wir sind dann noch mit Michael auf dem Rodeo Drive spazieren gegangen und wir haben uns die schön dekorierten Geschäfte und Schaufenster angesehen, die für uns unbezahlbare Waren anbieten. Z.B. Tiffany, Dolce und Gabbana, Versace, usw. Die Weihnachtsdekoration hat New York in weitem übertroffen.
Auf den Treppen trat eine Musikgruppe in historischen Kostümen auf und sang Weihnachtslieder. 

Dann ging es weiter über den historischen Sunset Strip nach West Hollywood zum Griffith Park. In dem stehen schon die Villen der Schönen und Reichen. Manchmal hinter hohen Zäunen und Hecken, aber einige konnte man auch ganz gut sehen. Michael hat erzählt, wer dort alles wohnt oder gewohnt hat, aber das konnte ich mir nicht alles merken. 

Der vierte Stopp um 16.00 Uhr war dann das Griffith Observatory. Von dort hat man den besten Blick auf den am meisten fotografierte Schriftzug der Welt. HOLLYWOOD. In den 20er Jahren wurde es dort angebracht um Reklame für Grundstückskäufe zu machen.

Michael zeigte uns dann noch die spektakulärsten Aussichtspunkte mit Blick auf die Stadt LA. Man sah nur die Skyline aus der Wolkendecke gucken.
Nach der Fünrung durch das Observatorium hatten wir dann draußen noch einen tollen Sonnenuntergang. Der Eintritt war überwiegend frei. Sowas gibt es in Deutschland nicht.

Von dort ging es dann den Berg runter zu, fünften Stopp. 
Auf den Hollywood Walk of Fame, um uns die Sterne der Stars anzuschauen. Natürlich auch das Chinese Theater von 1927 mit den Hand und Fussabdrücken der Stars. 
Und dann auch noch das Dolby Theater, in dem die Oscars verliehen werden. Es war genau die richtige Zeit. Es war ja schon dunkel geworden und überall waren die Lichter an. Rechts und links viele große Kinos mit der blinkenden Leuchtreklame.
Außerdem gibt es dort Madame Tussaud und ein Hard Rock Café mit einem großen Shop. 

Der sechste Stopp war dann das Gründungsviertel von Los Angeles aus dem Jahr 1781 in Downtown. Dort gibt es eine Plakette mit den Namen der Gründungsfamilen. Sie kamen fast alle aus Mexiko. Rundherum gibt es einen kleinen Park und einen Markt. Dort wohnen viele Obdachlose. Gegenüber ist der Bahnhof. In der Nähe ist die City Hall. Die Spitze sieht aus wie eine Pyramide. Für den Film King Kong wurde dieses Gebäude verwendet. King Kong sitzt darin auf der Spitze des Gebäudes und hält die Frau in der Hand.

Von dort ging es dann via der breitesten Express Autobahn, dem Freeway 110 (bekannt aus dem Film Speed mit Sandra Bullock) zurück zum Schiff. 

Um 20.00 Uhr sind wir zurück. Noch eine Kleinigkeit gegessen und ab in die Kabine. Um 22.00 Uhr laufen wir aus. Noch ein letzte schönes Foto vom Hafen und dann geht es weiter nach Santa Barbara.