Am Abend vorher wurde durchgesagt, dass wir noch einmal eine Einreise Kontrolle, wie im Boston haben werden. Aber Aida war optimistisch, dass es schneller gehen würde, da ja in Boston schon unsere Fingerabdrücke genommen wurden.
Leider war es nicht so. Im Gegenteil, es dauerte leider noch länger als in Boston. Wir waren schon um 6.00 Uhr da. Die Beamten mit ihrem ganzen Equipment kamen erst so gegen 8.00 Uhr. Und es waren nur 6 Beamte, statt 11 wie in Boston. Und die waren sehr langsam. Angeblich gab es ein Software Problem und deshalb hatten sie hier in San Diego nicht unsere Daten aus Boston. Aida hatte uns wieder in Gruppen eingeteilt. Wir waren in der Gruppe F. Alleine für die Gruppe A brauchten sie schon mehr als 90 Minuten. Um 11.00 Uhr wurden wir dann endlich aufgerufen. Um 11.50 Uhr waren wir dann draußen. Die letzten Gruppen waren erst um 15.00 Uhr fertig. Es gab Beschwerden, aber Aida konnte ja nichts dafür. Das lag ja nun eindeutig an den Beamten der Einreise Behörde.
WLAN funktioniert im Terminal und die ESIM sowieso.
Plan A war ja mit dem Trolley Tagespass (55 $ pro Person, aber nur wenn man das Ticket direkt am Ticket Häuschen vor dem Terminal kauft, bei Aida kostet es 89 €! ) zur Coronado Insel zu fahren und uns den tollen Strand und das Coronado Hotel anzuschauen, indem der Film mit Marilyn Monroe, „Manche mögens heiß“ gedreht wurde. Da wir aber so spät erst draußen waren, kam nur noch Plan B in Frage.
Das Wetter war toll, Sonne und 25 grad. Also sind wir zu Fuß vom Terminal, vorbei am dem großen Flugzeugträger, Kriegsschiff USS Midway und dem Harbor Park mit der großen Statue „The Kissing Sailor“ bis zum Seaport Village gelaufen. Die Sonne war stärker, als wir dachten und deshalb mussten wir uns erstmal neue Basecap kaufen. Unsere alten waren in der Kabine, denn morgens war es doch recht frisch.
Im Restaurant Malibu Farm, direkt am Wasser machten wir Pause. Dann ging es weiter zu Fuß bis zum Gaslamp Viertel. Die Stadt ist schön grün, sehr sauber und gepflegt. Breite Fußwege, so dass man gut laufen kann. Aber bis zur Old Town wäre es zu Fuß zu weit. Was für ein Glück, dass wir die Straßenbahn entdeckten. Es gibt drei Linien. Grün, Blau und Orange.
Die grüne Linie war die Richtige für uns. Für 2,50$ pro Person eine Strecke ging es zur Old Town. Ich hatte das Gelände größer, voller und lauter in Erinnerung. Aber es ist ja keine Saison für San Diego, deshalb waren viele Verkaufsstände gar nicht geöffnet. Die typische Musik spielte auch nicht. Aber es war trotzdem schön, weil alles weihnachtlich geschmückt war. Nach einer Stunde sind wir wieder zurück gefahren und haben im Seaport Village den Sonnenuntergang beobachtet.
Nach 12 km und 14.000 Schritte sind wir zurück an Bord gegangen. Da wir direkt vor der Stadt lagen, konnten wir tolle Aufnahmen von San Diego bei Nacht machen. Nach dem Abendessen sind wir dann aber ziemlich schnell in die Kabine.
Nachts um 4.00 Uhr wurden wir unsanft geweckt. Es gab einen medizinischen Notfall und der Hubschrauber sollte kommen. Aber nach einer Stunde gab es Entwarnung. Dem Patienten ging es besser. Gott seid Dank und wir konnten noch ein bisschen schlafen.




































