Das Land, das zwischen dem Atlantik und Pazifik liegt. Jetzt sind wir an der Pazifik Küste und nun erleben wir den Unterschied zum Atlantik. Unsere Gangway muss mehrmals geändert werden. Der enorme Tidenhub von bis zu sechs Meter, zeigt das es ein ganz anderes Meer ist. Unser Schiff, wird ständig angehoben und dann sinkt es wieder.
Morgens ist der Ausgang auf Deck 3, dann auf Deck 5 und nachmittags wieder auf Deck 3.
Es ist ja auch für uns ein völlig unbekannter Hafen. Wir haben uns vorher informiert und festgestellt, dass man gut alleine und zu Fuß diese Landzunge erkunden kann. Voller Tatendrang gehen wir um 9.00 Uhr von Bord. Womit wir nicht gerechnet haben, es ist eine trockene heiße Luft und die Pier ist sehr lang. Die Sonne brennt und so sind wir froh, dass es wenigstens ein sehr kleines Terminal am Ende der Pier gibt, indem es ein bisschen kühler ist. WLAN gibt es hier auch. Meine ESIM von Airalo funktioniert einwandfrei. Es gibt keine Klimaanlage aber dafür mehrere Ventilatoren. Es sind zwar nur 29 Grad, aber es fühlt sich an, wie 40 Grad.
Da wir aber doch etwas von dem Ort sehen wollen, verlassen wir das Terminal und sehen jede Menge bewaffneten Polizisten. Einer spricht mich gleich freundlich auf Englisch an und rät mir, meine kleine Kette zu verstecken. Na toll, dass geht ja gut los. Aber ich bedanke mich und verstecke die Kette.
Wir laufen erst einmal am Strand entlang. Dort gibt es wie immer, viele Souvenir Stände. Aber wir sehen auch einen Papiliorama (Schwarzleguan). Das besondere ist sein langer Stachel am Schwanz. So ein Leguan ist auch hier selten. Grüne Leguane gibt es viele hier.
Wir merken, dass uns die Hitze zu schaffen macht und beschließen nach zwei Stunden wieder zurück zum Schiff zu gehen. Kurz vorher treffen wir das Ehepaar mit denen wir jeden Tag frühstücken. Die waren ganz früh draußen und sind schon am Strand bis zum Leuchtturm gelaufen und jetzt schon zurück. (10 km hin und zurück).
Sie berichten, dass man nicht in die Stadt gehen sollten. Am Strand ist es ungefährlich, aber zur Kirche oder Markthalle sollte man nicht gehen. Also war das die richtige Entscheidung, zurück zum Schiff. Zurück in der Kabine müssen wir gleich duschen. Sind total durchgeschwitzt.
Es gibt natürlich auch die Möglichkeit mit Aida oder privaten Anbietern, die ihre Dienste vor dem Tor wie Semmelbier anbieten in den Regenwald zu fahren und über Hängebrücken durch die Baumwipfel zu wandern und alle Tiere Costa Ricas zu entdecken. Oder wieder Boot fahren und Krokodile bewundern. Man konnte auch einen Ausflug zur Kaffee Plantage ins Hochland machen. Hatten wir auch schon in Kolumbien. Da ich Höhenangst habe, kommt das erste nicht für mich in Frage und Boot sind wie schon in Belize gefahren.
Deshalb haben wir keinen Ausflug gebucht, aber leider hielt die Stadt nicht das, was wir uns versprochen haben und was wir im Vorfeld über Puntarenas gelesen haben.











