Unser Kapitän legte schon um 4:30 Uhr an. Er musste rückwärts einparken. Wir hatten einen privaten Ausflug bei Just Float gebucht. Das sind Conny und Peter aus Stuttgart. Die sind 2011 aus Deutschland nach Roatan ausgewandert, weil es hier vor der Insel das zweitgrößte Barrier Riff auf der Welt gibt. Da beide Tauchlehrer sind, haben sie hier die Firma gegründet und bieten Tauchgänge, aber auch Tagestouren für Kreuzfahrt Gäste an. Sie haben gut zu tun, denn es kommen sehr viele amerikanische Schiffe hierher. Gestern waren es 6 der grössten amerikanischen Schiffe und unsere kleine Aida Diva. Gott sei dank gibt es zwei Häfen und an unserer
Pier Mahogany Bay lag nur noch ein Schiff, die Mardi Gras von der Carnival Cruise Line.
Da wir auch zum Carnival Konzern gehören, durften wir hier parken. Die Pier gehört nämlich dem Carnival Konzenm und der dazugehörige Beach auch. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann zum Beach für 15 $ mit der Seilbahn dorthin fahren. Das hatten wir aber nicht vor. Gott sei Dank, denn abends erzählten uns unsere Mitreisenden, das der Strand völlig überfüllt war, weil die Mardi Gras hat 4000 Passagiere ausgespuckt hat.
Wir hatten von zu Hause schon im Januar 2025 bei Conny und Peter den geführten Tagesausflug gebucht, der eigentlich um 8.30 Uhr starten sollte. Am Abend vorher schickte mir Conny eine WhatsApp, dass sie uns schon um 7.30 Uhr abholt, weil ja auch der Kapitän statt um 6.00 Uhr schon um 4.30 Uhr anlegt. Erst dachten, wir, warum? Wir haben doch den ganzen Tag Zeit. Aber wir sind froh, dass Conny das so organisiert hat. So waren wir die ersten bei den Faultieren und hatten ausreichend Zeit diese süßen Tiere zu bewundern. Es gab dort auch noch ein großes Gehege mit Klammer Affen. Die müssen sie einsperren, weil die Affen alle anspringen und die Sachen klauen. Wie Brillen, Mützen, sogar Ohrringe usw. Man konnte ins Gehege gehen, musste aber vorher alles ablegen. Wir wollten das nicht.
Danach fuhren wir über die Insel und sahen natürlich auch die armen Ortschaften. Die Insel ist 60 km lang und nur 2-6 km breit. Im Westen sieht man schöne Häuser und Hotels oder Resorts. Je weiter man nach Osten fährt umso ärmer wird es.
Wir fuhren dann in das kleine Städtchen West End. Das ist sehr touristisch und es war sehr voll, weil sich dort alles trifft. Es gibt dort einen Stadtstrand, an dem bieten Frauen Massagen an.
Wir haben dort nur gehalten, weil Conny uns in ein einheimisches Restaurant geführt hat. Es gab etwas leckeres zum Essen, lokales Bier und einen tollen Cocktail aus Kokosnuss, Baileys und flüssige Schokolade. Hat toll geschmeckt. Wir saßen mit einem Ehepaar aus München am Tisch, die uns gleich ansprachen und sagen, ihr seid doch das Paar aus Wolfsburg. Sie kannten uns von der Cityrausch Seite. Ihre erste Weltreise war 24/25 und in Vorbereitung auf diese Reise haben sie sich unsere Berichte durchgelesen.
Danach sollten wir mit dem Wassertaxi zum West Bay Beach fahren.
Da es aber sehr nach Gewitter aus sah, fuhren wir mit dem Bus dorthin. Ach was war das für eine Ruhe. Von den vielen Liegen waren nur wenige besetzt. Also freie Auswahl. Leider gab es keine Schirme, aber unter den Bäumen war genug Schatten. Das Wasser war wie in der Badewanne. Luft 35 grad und Wasser 26 Grad. Um 16.00 Uhr ging es zurück zum Schiff.
Auf dem Rückweg zum Schiff wunderte sich Conny über die vielen Polizisten, die an jeder Ecke standen und fast jedes Auto kontrollierten. Auch wir wurden angehalten und der Fahrer musste alle Papiere zeigen.



























