Wir sind schon eine Stunde früher dort. Um 7.00 Uhr legt unser Kapitän an. Der Hafen ist auch ein Industrie Hafen und weit ab von der Stadt. Auch hier haben wir über Sri Lanka Explorer einen privaten Ausflug gebucht. Es erwartet uns der gleiche deutschsprachige Reiseleiter vom Tag davor. Vor dem Schiff hat sich eine Tanztruppe aufgebaut und jede Menge Souvenir Stände. Die Busse kommen kaum bis zum Schiff, weil alles so eng ist. Viel Polizei, aber die stehen nur da und gucken zu.
Wir wurden pünktlich um 8.30 Uhr abgeholt. Dieses Mal ist ein etwas größerer und bequemerer Bus und wir haben viel Platz. Wir fahren durch die Stadt Colombo an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei und erfahren, dass es in die großen schönen Hotels (zum Beispiel Shangri La Hotel) vor ein paar Jahren schon mehrere Terror Anschläge des IS gegeben hat. Jetzt soll aber alles sicher sein. Es wird viel gebaut in Colombo und es entstehen moderne und schöne Hotel und Wohnviertel. Es gibt aber auch in der Nähe der Autobahn, die raus aus Colombo führt, noch viele Slums. Sieht schlimm aus.
Am schönsten sieht der Lotos Tower aus. Allerdings noch nicht ganz fertig. Viele neue Hochhäuser, davor das alte Parlaments Gebäude. Alle schönen älteren Gebäude wurden von den Briten gebaut. Viele buddhistische Tempel, den 70 % der Bevölkerung sind Buddhisten. Das Rathaus sieht aus wie das weiße Haus in Washington, aber es ist nur ein Rathaus. Alle öffentlichen Gebäude und die großen Hotels in der City werden schwer bewacht von Polizei und Militär. Wir haben uns aber die ganze Zeit sicher gefühlt.










Der erste Stopp war dann das Independence Memorial. (Unabhängigkeitsgedenkhalle). Erinnert an das Ende der britischen Herrschaft und die Einberufung des ersten Parlaments 1948.


Danach sind wir rausgefahren aus Colombo an der Küste entlang durch verschiedene Orte und Provinzen bis zum Benota Gangas. Man konnte eine Bootsfahrt machen durch die Mangroven und die Tierwelt entlang des Flusses beobachten. Die Fahrt mit dem Bus dorthin dauerte mit einem kurzen Toiletten Stopp drei Stunden, also bis 11.30 Uhr. Wenn wir das vorher gewusst hätten, wäre dieser Ausflug nicht für uns in Frage gekommen. Die Bootsfahrt dauerte eine Stunde und viel zu sehen gab’s nicht. Es war sehr heiß und es waren sehr kleine Boote ohne Sonnenschutz. Leider war der Beschreibung des Ausfluges nicht erkennbar.











Um 12.30 ging es weiter zum Schildkröten Schutzprojekt. Da muss man sagen, dass ist richtig gut. Dort werden die Eier der Meeres Schildkröten mit Netzen geschützt, damit die Vögel sie nicht ausbuddeln und fressen. Es gibt auch immer noch einheimische Leute die Eier ausbuddeln und essen. Deshalb das Projekt, sonst wären die Schildkröten in Sri Lanka schon ausgestorben. Die kleinen Schildkröten, bleiben nach dem Schlüpfen nur 1-2 Tage im Becken und dann werden sie ausgesetzt und müssen alleine klar kommen. Früher haben es nur 5 % aller ausgebrüteten Schildkröten geschafft, überhaupt das Meer zu erreichen. Jetzt überleben sehr viel mehr.




Außerdem werden in den Meerwasser Becken kranke und gefährdete Tiere, wie zum Beispiel die Albino Schildkröte, behandelt. Die weiße Schildkröte hat in der freien Natur keine Chance zum überleben, weil sie keine Tarnung hat und deshalb leichte Beute ist.
Danach ging es zum Mittagessen in das Strand Restaurant Wave. Sehr schön gelegen und richtig toll. Es gab Bufett und es hat alles gut geschmeckt, manches war sehr scharf.





Zum Schluss um 15.00 Uhr machten wir noch Halt am Kande Vihara Tempel mit seiner beeindruckenden Buddha Statue. Vorher muss man noch viele Stufen hochlaufen.







Dann ging die Rückfahrt los und der Reiseleiter meinte, wir werden in Colombo in die Rush Hour kommen, deshalb werden wir die Autobahn zurückfahren. Ein riesiger Umweg, aber er meinte, das wäre besser, als wieder durch die Dörfer. Erst sah es so aus, als wenn alle raus aus Colombo fahren, aber wir kamen schon gar nicht von der Autobahn runter, weil es 10 Spuren sind die auf zwei Spuren zusammen kommen. Der wahnsinnige Verkehr kennt keine Regeln und die Polizei guckt nur zu. Jeder drängelt sich in die kleinste Lücke und manche Autos und LKWs sind schrottreif und fahren trotzdem. Dazu die vielen Mopeds. Es hat kein Spaß gemacht. Wir kamen kaum vorwärts. Vom Tempel losgefahren um 15.30. Am Schiff angekommen um 19.00 Uhr.
Gott sei Dank war erst um 20.00 Uhr Auslauf und es fehlten noch jede Menge Aida Busse. Fazit, diesen Ausflug kann man nicht empfehlen.




