17.01.2026 Kobe, Japan

Gegen 12.00 Uhr wurden wir mit einem Feuerwehr Schiff, dass Fontänen in abwechselnden Farben rausschoss empfangen. Wir waren alle sehr beeindruckt, wie wir in Japan empfangen werden. Wie freundlich die Menschen hier sind, wie respektvoll miteinander umgegangen wird, obwohl es in dem Städten auch sehr voll sein kann. Trotzdem hat man nie das Gefühl, dass man bedrängt wird. Man fühlt sich sehr sicher und willkommen. 

Am Terminal empfing uns eine Musik-Kapelle und das wir waren auch eine Attraktion für die am Terminal wartenden Japaner. Von Deck 14 aus entdeckten wir auch Kristin. Sie stand neben der Kapelle und winkte uns zu. Wir winkten zurück und freuten uns, dass sie uns wieder abholte. 

Nachdem das Schiff freigegeben wurde, sind wir gleich rausgegangen. Dann ging es mit dem Shuttlebus zu Chinatown. Nachdem wir durch das Viertel gebummelt sind und gesehen haben, dass überall Kobe Beef angeboten wird und das für ein Menü 20-30 € angeboten wird, war klar, dass wir das am Abend essen werden. Denn an Bord wollen sie für ein Kobe Menü 120-190 pro Person. 

Wir sind dann noch durch die Motomachi Mall geschlendert und haben uns dann zu Fuß auf den Rückweg zum Meriken Park (Hafenland) gemacht. So heißt das neue Viertel, dass nach dem schweren Erdbeben am 17.1.1995 entstanden ist. Die Gedenktafeln und die Fotos von den Schäden, dass das Erdbeben angerichtet hat, kann man sehen. 

Unterwegs entdeckten wir das Hotel Königs-Krone, eröffnet in Kobe 1977. Wir legten spontan eine Kaffee Pause ein. Es gab eine große Kuchen Auswahl und so gab es auch noch Kuchen dazu. Siehe Fotos. Herrlich. So schön, man fühlte sich gleich sehr wohl.

Weiter ging es über die Akashimachi Straße mit den Luxusgeschäften wie z.B. Rolex usw. Über eine Brücke, die ein beliebter Fotospot ist. Denn hier lassen sich die Brautpaare fotografieren. 

Nachdem wir uns den Meriken Park angesehen haben, mit dem Kobe Port Turm und den neuen modernen Gebäuden, ging es ins Oriental Hotel in die Rooftop Bar. Genau richtig zum Sonnenuntergang. Von dort hat man eine tolle Aussicht auf das beleuchtete Mosaic Viertel auf der anderen Seite vom Fluss mit dem Riesenrad und den vielen kleinen Restaurants. Wenn man zur anderen Seite auf den Meriken Park schaut, hat man einen tollen Blick auf den rot beleuchteten Turm und alle anderen schönen Gebäude. 

Nachdem wir unsere Pause in der Bar beendet haben, sind wir über die Brücke auf die andere Seite ins Viertel Mosaic gelaufen. 

Wir fanden ein kleines Restaurant, RYU -EN, indem alle Tische einen Gasgrill  in der Mitte haben. Man bestellt alles was man möchte und grillt es dann selber. Wir bestellten natürlich Kobe Beef, frische große Shrimps und viel Gemüse. Vorher gab es eine Suppe. Alles wird in mundgerechte Stücke geschnitten, so dass man alles mit Stäbchen essen kann. Das Kobe Beef ist so zart, es zergeht auf der Zunge. Wir haben es genossen und Kristin hat es auch gut gefallen. Teuer war es auch nicht, wir haben zu dritt mit Getränken, 2 Flaschen Bier und 2 Glas Wein 80 €.

Das war schon mal eine toller halber Tag in Kobe. Kristin rief ein Uber und der brachte uns zum Schiff und Kristin ins Hotel. Wir kamen gerade rechtzeitig um noch die lokalen Gastkünstler, die Aida an Bord geholt hat, zu sehen. Es waren schöne traditionelle Geisha Tänze. Die Fotos sprechen für sich.