Durch die Notfälle kamen wir erst am 12.01.26 morgens so gegen 7.00 Uhr in Busan an. Südkorea gilt noch als Geheimtipp für Asien Kreuzfahrten. Busan ist Südkoreas größte Hafenstadt. Das Cruise Terminal befindet sich nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Und es gibt kostenloses WLAN. Eigentlich sollten auch kostenlose Shuttle Busse in die Stadt fahren, aber wir haben keine gesehen.
Dafür stehen vor dem Terminal jede Menge Taxen und private Personen, die Touren anbieten. Einige Aida Gäste haben die Angebote genutzt und waren ganz begeistert von der Freundlichkeit und die Fahrer haben waren gleichzeitig der Guide, der überall mit hingekommen ist.
Busan empfängt uns mit einem tollen Sonnenaufgang und minus 4 Grad. Also warm anziehen,um noch einmal schnell auf Deck 14 um Fotos zu machen. Eine tolle Aussicht auf eine moderne Stadt vom Schiff aus. Die Stadt liegt vor uns und es kann losgehen.


Wir haben von zu Hause eine Ausflug bei „Meine Landausflüge“ gebucht. Vorher müssen wir noch durch die Passkontrolle und da wir nicht wissen, wie lange die Behörden brauchen, sind wir so schnell wie mögliche runter vom Schiff. Da wir fast die ersten sind, die das Schiff verlassen, sind wir in 10 Minuten schon durch. Viel zu früh, denn der Ausflug geht erst um 9.00 Uhr los.
Das koreanische Fernsehen baut gerade sein Kamerateam auf und abends wird über uns im Fernsehen berichtet. Es kommt nicht so oft vor, dass ein deutsches Schiff in Busan ankommt. Zur Begrüßung schickten sie uns eine Tanzgruppe, die traditionelle Tänze aufgeführt haben.


Pünktlich um 9.00 Uhr kommt Gina von Korea Go Tours, unser Guide für heute. Wir sind 14 Aida Gäste. Alle sind pünktlich und es kann losgehen.


1. Stopp war der Songdo Skywalk. Eine tolle neue Brücke, die teilweise über die Bucht führt. Man kann auch mit der Seilbahn über die Bucht schweben. Es ist ein sehr schöner Ort für Urlauber.



2. Stopp war das Dorf Gamcheon. Das koreanische Santorini. Zu Beginn seiner Entstehung war es ein Zufluchtsort für Kriegsflüchtlinge. Im Jahre 2009 entwickelte es sich durch seine Bewohner zu einem Künstlerdorf. Entlang der breit ausgelegten Hänge reiht sich ein bunt bemaltes Haus an das Andere. Die Straßen sind mit bunten Wandmalereien geschmückt und beherbergen viele Ateliers.
Das Dorf ist beliebt bei Hochzeitspaaren, die sich vor den vielen Hotspots fotografieren lassen. Viele Touristen aus aller Welt kommen hierher, nicht nur Kreuzfahrer.
Die Fotos sprechen für sich, wie schön es dort ist.



3. Stopp war der Jagalchi Fischmarkt. Der ist so riesig, so etwas haben wir noch nie gesehen. Nicht in Hamburg, nicht in Spanien oder irgendwo anderes auf der Welt.
Zwei sehr große Hallen und noch auf mehreren kleinen Straßen wurde frischer oder getrockneter Fisch verkauft. Und es hat überhaupt nicht nach Fisch gerochen, weil dauernd Frischwasser durch die Becken läuft. Siehe Fotos.








4. Stopp ein Bummel durch die City und Gukje Markt. Die Geschichte dieses Marktes geht bis ins Jahr 1945 zurück. Er wurde unmittelbar nach dem Korea Krieg eröffnet um Dinge zu verkaufen, die während des Krieges genutzt wurden. So sorgten die Koreaner für ihren Lebensunterhalt. Der Markt hat zahlreiche Ladengassen und gehört zu den größten Koreas und isr inzwischen die größte Sehenswürdigkeit Busans.





Der Ausflug mit Gina endete hier, aber es war erst 13.00 Uhr und wir wollten noch nicht zurück zum Schiff. Unsere Freunde auch nicht und so erkundeten wir den alten Markt und die moderne City noch weiter auf eigene Faust. Außerdem hatten wir Hunger und da wir mutig waren, erkundeten wir die typischen koreanischen Gerichte in drei verschiedenen Restaurants. Das erste war eine Erfahrung, mehr nicht. Das zweite war Sushi und Garnelen im Tempurateig, ( 5€) sehr lecker. Das dritte war eine scharfe Hühnersuppe und Dumpling sowas wie Dim Sum. Sehr gut. Es hat alles zusammen nur 14 € gekostet für 4 Personen.
Danach ging es mit einem Taxi für 4 € von der City zurück zum Schiff.
Fazit in Busan kann man günstig leben und es ist eine sehr saubere Stadt. Die Menschen sind sehr höflich und hilfsbereit und man wird respektvoll behandelt.
Der Auslauf um 18.00 Uhr war auch schön. Die Stadt war bunt beleuchtet und die Brücke auch. Hier wären wir gerne länger geblieben, denn auch das Umland von Busan soll schön sein. Busan ist ja von Bergen umgeben, dafür war leider keine Zeit.


